Der Anti-Langeweilekoffer

Wie ich schon in einem anderen Bericht schrieb, hat der Begriff Notfunkkoffer für mich so einen Beigeschmack nach „Alleine auf einer nassen Wiese sitzen und darauf Warten, dass man die Grashöhe durchgeben soll“. Dem setehe ich jetzt, nach dem Notfunktag in Wattenscheid, anders gegenüber. Die Koffer machen in einer Infrastruktur durchaus Sinn. Aber was hat das jetzt mit der Überschrift zu tun?

Das THW in Zweibrücken beherbergt die Notfunkstelle DL0NRP. Mein Gedanke ist, einen Koffer zu entwerfen, mit KW UHF/VHF, und diversen Antennen mit einem Tuner. Diese Sachen können jetzt in den BereitstellungsRaum500 (BR500) mit genommen werden. In der Regel hat man genug Platz um eine einfache, Endgespeiste Antenne aufzubauen. Es soll ja kein Contest oder eine Weiterbindung aufgebaut werden. Der Sinn hinter diesem Koffer ist :

  1. Langeweile zu vertreiben. Das soll nicht heißen, dass wir in den Einsatz fahren und Urlaub machen. Der BR500 ist ein Sammelort für Katschutz-Helfer aller HiOrgs (Hilfsorganisationen). Wir werden dort als Reserve vorgehalten, denn das THW z.B. hat nicht in jedem OV (Ortsverband) eine Elektrofachgruppe. Wenn diese aber in einem Katastrophengebiet benötigt wird, muss auch Ablöse bereit stehen. Dazu dient der BR 500. Hier soll der bei aktivem Betrieb mit ggf.Ausbildungsrufzeichen dem Lagerkoller vorbeugen. Ich bin für eine einheitliche Frequenz der Funkamateure auf dem BR500 und schlage 433,500 mit CTCSS118,8 vor. Warum? Zumal ist diese Frequenz die Anruf Frequenz, zum anderen bekommt das ISM-Band zu wenig beachtung und wir bracuehn uns nicht z wundern, wenn wir es irgendwann abgenommen bekommen. Auch kann man sich dort zu einem „Klönsnack, nem Schwätzchen, oder zum Soddern“ verabreden und neue Leute kennen lernen.
  2. Der Koffer soll Aufmerksamkeit erregen und zum Nachdenken in den oberen Führungsebenen anregen so wie für die Beruhigung der Bürger im Schadensgebiet. Selbstverständlich dürfen keine Informationen über Lage und der gleichen ausgegeben werden. Aber tröstende Worte und das Gefühl „Dir wird geholfen“ kann schon vermittelt werden.

Ein Ziel sollte es sein, alle HiOrg`s über Kurzwelle mit einander zu verbinden. Zumindest die Ortsverbände, egal welcher HiOrg. Das Problem ist die DSGVO. Es müsste verschlüsselt werden, was die Funkamateure nicht dürfen. Da sehe ich noch ein großes Problem drin.

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